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klassischer YOGA - spirituelle NATURERFAHRUNG - keltischer SCHAMANISMUS

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keltische Jahreskreisfeste


Nach der alten europäischen Tradition (keltisch) ist das Jahr in 12 Mondmonate aufgeteilt.
Der Jahreskalender wird sehr oft als Kreis dargestellt.
Die Kelten teilten das Jahr in grian beag (die kleine Sonne)
und grian mor (die große Sonne). Die Monate waren nach "dunkel" oder "hell" eingeteilt, die Tage nach "günstig" oder "ungünstig".
Zur Zeit des Novemberneumonds endet und beginnt der keltische Jahreskreis ganz nach dem druidischen Lehrsatz, wonach das Licht aus dem Dunkel, der Tag aus der Nacht, das Leben aus dem Tod entsteht.
In dem sich ständig wiederholenden Kreislauf der Natur (Eine Jahreszeit umfasste jeweils drei Monate) bilden die 4 Mondfeste die keltischen Hauptfixpunkte, sie wurden und werden als besondere Festtage gefeiert.
Es gibt auch zusätzlich noch die vier wichtigen alteuropäischen Festtermine nach dem Sonnenzyklus.

"Entweder-Oder-Denken" entspricht nicht dem keltischen, dass integrierend, alles in Verbindung und Bewegung sah und daher mehr vom "Sowohl-Als-Auch" ausging.



SAMHAIN - 01.November - keltischer Winterbeginn und Neujahr

Ebenso wie bei den Kelten der Tag mit der Abenddämmerung beginnt, beginnt Anfang November, zu Samhain, mit dem keltischen Neujahrsfest, der keltische Jahreskreis mit dem Gedenken an die Ahnen.

Wir enden am Anfang - das Rad dreht sich weiter.
In der Natur beginnt nun die dunkelste Zeit des Jahres. Rückzug zur Erde, in den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.
Alle Früchte die jetzt noch an den Bäumen sind, dürfen nicht mehr geerntet werden. Sie sind den Ahnen, Andersweltlichen und Erdgeistern geweiht.

Die keltische Göttin Mórrigan (der schwarze Aspekt der Göttin), die große Gestaltwandlerin, mit ihren Begleittieren den Krähen, steht für diese wichtige Energie der Transformation durch den Tod. Alles Leben kehrt in den Kessel der Wintergötter zurück, wird umgerührt und dadurch neu. Alles Leben kehrt in den Kessel der Wintergötter zurück, wird umgerührt und dadurch neu. Ruhe, Stille und das Erkennen von Vergänglichkeit sind die Qualitäten die uns jetzt dabei unterstützen inne zu halten und wahrzunehmen, wo wir selbst gerade stehen. Für die Kelten gab es kein Böse als solches, sondern es definierte sich aus der Abwesenheit des Guten, als Ungutes. Wobei beides als wichtige Teile des Ganzen betrachtet wurden und einfach in der Qualität der Auswirkung unterschieden wurden. Die Ihr zugeordneten Elemente sind Wasser und Erde.


ALBAN ARTHUAN- 21. Dezember - Wintersonnwend

Mit dem Sonnenfest Alban Arthuan wird die Wiedergeburt des Lichts und mit ihm der neue Jahrskreiskönig geboren und begrüßt.
Die Tage werden wieder länger.
Mit einem Feuer dass rituell neu entzündet wird, wird sowohl die Rückkehr des Lichtes als auch des Lebens gefeiert.

Die keltische Sternengöttin Arianrhod - Herrin des Silberrades
wird diesem Fest zugerechnet. Wörtlich übersetzt heißt das walisische Arianrhod "silbernes Rad". Diese kymrische Göttin ist der Mutteraspekt der dreifachen Göttin in Wales. Sie wurde die Zauberin des Silberrades genannt "Silberhand", "Hohe fruchtbare Mutter"; Sternengöttin, Himmelsgöttin. Als Schicksalsgöttinn spinnt sie die silbernen Fäden im großen Weltennetz und ist Hüterin der Zeit und kosmischen Geheimnisse.
Begleitet wird sie von ihren rotohrigen Geisterhung
Cwn Anwnn.
Sie ist auch die Göttin der Dämmerung, Jungfrau, Vollmondgöttin, Göttin des Jahresrades, der Reinkarnation, der Sexualität, der Webkunst und der Fruchtbarkeit der Sterne. Diese stellare Göttin steht für die weibliche Urkraft. Sie wird auch assoziiert mit der Entwirrung von Rätseln, die die Sterne betreffen. Ihr Palast hieß Cear Arianrod, in dem sie mit ihren drei Schwestern wohnte, er soll sich in dem nach ihr benannten Sternbild der Nördlichen Krone befinden. Auf walisisch wird die Konstellation Korona Borealis " Caer Arianrod " genannt
.

Dies ist auch das Fest von Cernunnos (bedeutet „der ein Geweih wie ein Hirsch hat“) er ist der Herr des Waldes und der Tiere. Er ist auch ein Jagd- und Fruchtbarkeitsgott und steht für die Lebenskraft des Landes.
Bereits seit der Steinzeit wurde dieser Hirschgott als Wissender über die Heilkraft der Natur verehrt.

Daran schließen sich die 12 Rauhnächte an.


RAUHNÄCHTE - von 21. Dezember bis Januar

Diese Zeit zwischen Wintersonnwend und Dreikönig hat eine magische und geheimnisvolle Bedeutung für die Zukunft. Seit Alters her wurde in diesen Tagen geweissagt. Haus, Hof und Vieh wurde zum Schutz geräuchert.
In dieser Zeit wurde auch das Orakel befragen.

Die Tore zur Anderswelt sind durchgängig und Wesen und Geister,
wie die Percht und ihre wilde Jagd treiben ihr Unwesen.



IMBOLC - 01. Februar - keltischer Frühjahrsbeginn

Auch wenn die Erde im Februar noch gefroren ist und Schnee lieg, sind
die ersten Anzeichen des Frühlings unübersehbar. Dieses Fest wird zu Ehren der großen Muttergöttin gefeiert. Sie schenkt Wachstum, Reinigung und Neubeginn. Themen wie Geburt der Lämmer, Mutterschafe das nähren mit Schafmilch und Schutz gehören zu diesem ersten Frühlingsfest.

Die keltische Sonnengöttin Brigit (weißer Aspekt der Göttin) steht für diese jahreszeitlichen Energiequalitäten und auch die Birke ist dieser Göttin und dem Fest zugeordnet. Die Frühlingsgöttin hat sehr viele unterschiedliche Aufgaben. Sie wird mit dem Feuer und dem Herd, aber auch Wasser, dem Kessel, der Schmiede- und Dichtkunst sowie Getreide, Tieren, Milch und dem Spinnhandwerk in Verbindung gebracht.
Sie wurde von den Druiden und Barden als "Morgenlicht" verehrt. Ihr zu Ehren brannte eine ewige Flamme. Sie galt auch als Göttin der Wahrheit, auf die, Eide abgelegt wurden. Die Kelten sahen in ihr die wichtige Energie der Erneuerung welche die Fruchtbarkeit des Landes und auch die Hebamenkraft symbolisiert. Besonders wichtiges Nahrungsmittel für das Überleben, war Milch (von Kühen und Schafen) aus diesem Grund wurde die erste Milch des Jahres als Dank an Brigid auf der Türschwelle (!) ausgegossen.) Als weibliche Schöpferkraft schenkt sie Heilung und erweckt das Feuer des Lebens. Als Göttin der Schmiedekunst wacht sie über Goldschmiede wie auch Waffenschmiede, lehrt den Gebrauch von Waffen und ist Beschützerin der Krieger.


ALBAN EILER - 21.März - Frühjahrstag- und- Nachtgleiche

Es ist ein Moment, wo sich die Kräfte von Tag und Nacht,
Licht und Dunkelheit im Gleichgewicht befinden.
Die Tage werden nun wieder länger und die Zeit des Wachstum ist gekommen. Die Wiederkehr der Zugvögel wurde gefeiert. Altheidnische Symbole für die Erneuerung des Lebenszyklus sind frische Weidenzweige, der Hase für Fruchtbarkeit und das Ei steht für den Beginn neuen Lebens.

Die in den Alpen verehrten
drei Saligen Frauen

entsprechen der dreigestaltigen keltischen Göttin. Diese wilden, menschenscheuen und weisen Zauberfeen können sowohl hilfsbereit sein, in dem sie z.B. verirrten Wanderen den Weg weisen, als auch strafend Jene (z.B. Jäger) verfolgen die sich im Gebirge gegenüber Natur und Tierwelt nicht wohlwollend verhalten. Sie beherrschen den Gestaltwandel in Tiere (weiße Tauben) und sind die Beschützerinnen der Pflanzen, Bergtiere und im besonderen auch den Gemsen, zugetan.


BELTANE - 01. Mai - keltischer Sommerbeginn

Beltane, das zweite keltische Hauptfest nach Samhain (dem es im Jahreskreis genau gegenüber liegt) ist das Fest der Fruchtbarkeit des Lebens, der Blumen und Farben, der Ausgelassenheit und der puren Lebenslust. Gefeiert wurde mit Musik, Tänzen und reichhaltigem Essen.
Die Zeitqualität bringt uns auch die harmonische Einheit von männlicher und weiblicher Energie, durch die (geistig wie körperliche) Vereinigung von Mann und Frau.

In alten irischen Texten (aus dem 10 Jahrhundert) wird die Übersetzung des Wortes Bel = Hell, leuchtend und tene= Feuer auch mit einem druidischen Ritual in Verbindung gebracht, nachdem an diesem Festtag, das Vieh zwischen zwei Feuern hindruch getrieben wurde um die Fruchtbarkeit zu stärken und es vor Krankheiten zu schützen. Dies blieb in einigen Gegenden sogar als Brauchtum bis in die heutige Zeit erhalten.

Auch zu diesem Fest spielt Milch eine große Rolle. Es gab sogar eine festlandkeltische Göttin Damona "große Kuh", des Lebens und der Heilkunst. Kuhmilch und alle daraus hergestellten Nahrungsmittel besonders Butter waren für die Kelten wichtige Nahrungsmittel und hatten ab jetzt Hochsaison. (Beltenebutter, die erste des Jahres, war für viele eine Art Allheil- oder zumindest auf jeden Fall ein begehrtes Schönheitsmittel)

Die Feuer an Beltane werden zu Ehren des
keltischen Sonnengottes Beli
oder Belenos (das Bilsenkraut, keltisch "Belenuntia" wurde wahrscheinlich nach ihm benannt)
und der
Blumengöttin Belisama angezündet.



Als Baum wurde besonders die Eberesche für viele Rituale und Schutzzauber, die Hasel, Haselhain wahren beliebte Treffpunkte für Verliebte, aber auch der Weissdorn (diente als Maibaum) rund um Beltane verwand.



ALBAN HERUIN - 21. Juni - Sommersonnwend

Alban Heruin, ein Sonnenfest markiert den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Die Mitte des Sommers ist Höhepunkt und Wendepunkt der Herrschaft des Lichtes.

In vorpatriachaler Zeit wurde die Sonne sowohl von Kelten als auch von Germanen als weibliche Gottheit Sol oder Sul angebetet. Dies spiegelt sich auch heute noch in unserer Sprache wieder in der die Sonne weiblich ist.

Sommersonnwend wurde früher 12 Tage lang gefeiert.
Dabei gab es speziell von den Frauen gebrautes Starkbier mit Kräuterzusätzen die eine berauschende und auch aphrodisierende Wirkung hatten.
Die extatischen rituellen Tänze ums Feuer wurden unbekleidet nur von einem Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften und mit Blumenkränzen mit Johanniskraut, Gundermann und Eisenkraut im Haar begangen. Von den Druiden ins Feuer geworfene Bärlappsporen sorgten für passende explosive Lichteffekte.

Im keltischen wurden zu diesem Freudes- und Dankfest auch besonders Muttergottheiten (der rote Aspekt der Göttin) verehrt.

Dazu zählt auch Rhiannon,

die keltische Pferdegöttin.

Sie ist die Göttin der Fruchtbarkeit und des Überflusses und wird mit Füllhorn und Früchten dargestellt und manchmal auch mit der Rose in Verbindung gebracht.
Sie wurde von den Kelten sowohl als Landesmutter als auch Nothelferin besonders verehrt. In der Mythologie erfährt Rhiannon eine tragische Geschichte und wird fälschlich verurteilt als Kindsmörderin. Nach dem sie Jahre später rehabilitiert wird, verzeiht sie ihren Beschuldigern und zeigt damit Großzügigkeit und die heilsame Macht der Vergebung. Sie spendet Trost in Krisenzeiten und schenkt Unterstützung bei Verlust.
Themen wie Gerechtigkeit und Ausgleich sind ihr zugeordnet.
Rhiannon wird oft reitend auf ihrem weißen Pferd, einer Stute, begleitet von Zaubervögeln gesehen. Sie steht für Beweglichkeit, die Magie des Gesangs und die hilfreiche Kraft des Humors und gilt deshalb auch als Schutzgöttin der Sänger und Musiker.

Sonnwendfeuer leuchten auch heute noch vielerorts an diesem besonderen magischen Tag. Wer den Sprung über das Feuer unbeschadet übersteht dem winkt das Glück für den Rest des Jahres.


LUGHNASAD - 01. August - keltischer Herbstbeginn

Es ist noch nicht das klassische Erntedankfest, sondern ein Vorgeschmack darauf. Es ist zwar die Zeit der ersten Ernte, die der Fülle und des Reichtums, gleichzeitig aber auch die heißeste Zeit des Jahres,
die die Ernte auch verdörren lassen kann.

Der Name leitet sich vom keltischen Sonnen- und Himmelsgott Lugh ab, dem dieses Fest geweiht ist.

Auch die Kornmutter Ana (der rote Aspekt der Göttin)
wird von den Bauern zu diesem Fest gefeiert.
An Lughnasad ist der Beginn der Getreideernte durch die Schnitterin, sie beschert den Menschen Nahrung und Fülle, leitet aber gleichzeitig bereits das Sterben des vegetativen Jahres ein.

 

 


ALBAN ELUED - 21. September -Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

Tag und Nacht sind wieder gleich lang. Der Sommer geht langsam dem
Ende zu, die Zeit der Ernte ist gekommen. Die Natur bereitet sich auf
den Rückzug vor, um Kraft zu sammeln.
Mit diesem Fest, wurde für das gedankt, was die Natur zur Ernte beschert hat.
Als Opfergabe wurden die ersten drei Pflanzen, Ähren und Früchte und die letzten drei für die Ahnen, Götter und die Natur auf den Bäumen und Feldern gelassen.
Speziell auch die Weinlese und Apfel- und Nussernte wurde an diesem Tag gefeiert. Dies war auch immer der Beginn der Jagdsaison.

Sowohl keltische Jagdgötter wie Artio,
eine Bären- und Waldgöttin und auch die Großgöttin der Jagd,

als auch die Gottheiten Branwen
(Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit) und ihr Brunder Bran (ein Sonnen- und auch ein Unterweltgott der von einem Raben begleitet wird) zusammen symbolisieren sie Qualitäten Licht und Dunkel) würden zu diesem Fest verehrt. Das Fest heißt im Keltischen auch Mabon nach einem walisischen Kindgott benannt. Die keltische Erdmuttergöttin Modron, Schutzherrin der Anderswelt ist seine Mutter.


Infos zu geplanten Veranstaltungen unter Trommeln

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Leben ist ein Geschenk

Die Ewigkeit
dieses Augenblicks,
dieses Raumes,
dieses Gefühls.

Ein sanfter Ton
kommt von diesen
heiligen Hügeln,
Wäldern,
Seen.

Spricht von einer
heiligen Art zu leben,
dem Weg des Friedens,
einem Licht,
das über unserer
Mutter Erde aufgeht
und allen Geschöpfen
Frieden bringt;

so dass sie sehen
Leben ist ewig.

Komm mit mir,
tanze und trommle,
sei du selbst
und versuche
es zu sehen

Das Leben

Gebet einer Hopi-Frau

 

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